Müssen Besucher des Stadtteiltreffs Oase an der Pablo-Neruda-Straße künftig Parkgebühren bezahlen? Oder werden die Stellplätze gar vermietet und stehen erst gar nicht mehr zur Verfügung? Diese Fragen beschäftigten kürzlich die GWA Neustädter See, die sich regelmäßig u.a. auch in der Einrichtung trifft. Anlass der Spekulationen waren Markierungen, die dort an den Stellplätzen angebracht worden waren. Laut einer Anfrage der CDU/FDP-Fraktion im Stadtrat dazu seien sie mit Nummern versehen worden. Hintergrund der Sorgen ist der Beschluss des Stadtrates, die Stellplätze auf Verwaltungs- und Schulstandorten zu bewirtschaften, um zusätzliche Einnahmen in Zeiten klammer Haushaltskasse zu erzielen. So müssen auch Lehrer für Stellplätze auf dem Schulgelände bezahlen. Wenn nun die Stellplätze auf dem Oase-Gelände vermietet werden, würde das die dort stattfindenden Veranstaltungen gefährden, so die Befürchtungen der Anwohner. Auch der Besuch mit dem Auto wäre dann erschwert, heißt es in der Anfrage. Laut einer Stellungnahme von Hagen Reum, Leiter des Kommunalen Gebäudemanagements, sind diese Bedenken aber unbegründet. „Es ist keine dauerhafte Vermietung der kompletten Parkfläche auf dem Gelände der Oase vorgesehen“, versichert er. Bei der vorgenommenen Nummerierung der Stellplätze habe es sich um eine „vorsorgliche Maßnahme“ gehandelt, um ein „strukturiertes Parken“ zu ermöglichen.
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